Wie Phantasiereisen den inneren Heiler aktivieren

Gerade ist die start2dream-Phantasiereise „Gute Besserung“ erschienen, eine Phantasiereise zur Aktivierung der Selbstheilungskräfte des Körpers. Ein guter Anlass, um ein paar Worte darüber zu verlieren, wieso so etwas überhaupt funktionieren kann.

Viele Menschen sind immer noch skeptisch, ob Phantasiereisen wirklich „wirken“ oder nicht. Skepsis ist eine gute Sache; nur wer fragt, kann auch eine Antwort bekommen. Man muss sich dazu im Grunde nur ansehen, wie und womit Phantasiereisen arbeiten.

Ein wichtiges Grundelement von Phantasiereisen ist die Tiefenentspannung. Tiefenentspannung entsteht durch eine Veränderung der Aktivitäten in Gehirn und Nervensystem. Diesen Vorgang nennt man vegetative Umschaltung oder psychovegetative Umschaltung, da sich dabei nicht nur körperliche, sondern auch seelische Vorgänge verändern. Er lässt sich nicht nur durch Phantasiereisen, sondern auch durch viele andere Verfahren (Autogenes Training, Progressive Muskelentspannung, Meditation, Hypnose etc.) herbeiführen, denn entscheidend ist dazu nicht das Verfahren, sondern die Selbstregulierungsfähigkeit des Körpers.
 

Was bei Tiefenentspannung passiert

 

Das Gehirn ist immer bemüht, einen inneren Zustand herzustellen, der zur aktuellen Situation passt. Das ist eine seiner Hauptaufgaben. Wenn alles ringsherum sicher ist und die richtigen Signale oder Reize hereinkommen, wird es deshalb einen Ruhezustand einleiten. Diesen Umschaltvorgang können Sie an sich selbst beobachten:

  • Das Herz schlägt langsamer und weniger kräftig;
  • die Atmung wird flacher und regelmäßiger,
  • der Körper wird schwer – ein Eindruck, der durch ein Absinken der Muskelspannung entsteht;
  • ein Wärmegefühl kann auftreten – ein Anzeichen für eine veränderte Durchblutung;
  • die Gedanken werden langsamer und weniger, da die Hirnwellenfrequenz in der Großhirnrinde absinkt;
  • das Zeitgefühl verändert sich;
  • Sie sind schwerer aus der Ruhe zu bringen.

Das Ganze kann von vegetativen Begleiterscheinungen wie Bauchgrummeln (Verdauung setzt ein), vermehrtem Speichelfluss oder lokalen Wärmeempfindungen begleitet sein.

Diese vegetative Umschaltung hat an sich schon einen anregenden Einfluss auf das Immunsystem, da es im Ruhezustand stärker aktiviert wird und Stresshormone, die seine Aktivitäten bremsen, abgebaut werden.
 

Das Immunsystem stärken – wie Optimismus und gute Laune wirken

 

Die Psychoneuroimmunologie hat herausgefunden: Gefühle wie Ärger, Pessimismus, Feindseligkeit oder Traurigkeit schwächen das Immunsystem. Optimisten werden seltener krank, und wer oft lacht, bringt sein Immunsystem ebenfalls in Schwung. Wieso das so ist, ist im Einzelnen noch nicht ganz geklärt, doch sicher ist: Nervensystem und Immunsystem kommunizieren ständig miteinander, so dass Veränderungen im einen System auch Veränderungen im anderen bewirken. Auch andere wirkungsvolle Techniken wie das Lachyoga beruhen darauf.

Phantasiereisen – insbesondere unsere Phantasiereise „Gute Besserung“, die speziell darauf ausgerichtet ist – nutzen die Tiefenentspannung, um eine Reihe von Veränderungen im Gehirn anzuregen. Die Aufmerksamkeit wird von belastenden Gedanken und Gefühlen abgelenkt und auf angenehme Empfindungen, auf Genuss und Lebensfreude gelenkt. Das verstärkt nicht nur die Tiefenentspannung, sondern erzeugt auch sehr angenehme Emotionen. Unsere emotionalen Verarbeitungssysteme wiederum sind an der Steuerung einer ganzen Reihe von Körpervorgängen beteiligt, zu denen auch die Immunabwehr gehört. Indem also die Phantasiereise „Gute Besserung“ Gefühle von Zuversicht und Selbstvertrauen weckt und stimmungsaufhellend wirkt, erleichtert sie dem Immunsystem seine Arbeit.

Sie sehen also: Dahinter steckt keine Magie und kein Aberglaube, sondern die Anwendung solider wissenschaftlicher Erkenntnisse. Probieren Sie es selbst!

 

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