Buch: Nils Klippstein, Montagsmeditationen

Mit Meditation die Welt verändern? Wenn Ihnen diese Idee abwegig erscheint, können Sie sich mit Nils Klippsteins Buch „Montagsmeditationen – 22 geführte Meditationen, die deine Welt verändern“ (start2dream.de, Links am Ende der Seite) selbst davon überzeugen, ob es funktioniert oder nicht.

Dies ist keine übliche Buchbesprechung, denn ich kenne Nils persönlich und arbeite seit Jahren mit ihm im Phantasierereiseprojekt start2dream zusammen. Dadurch bin ich gut mit seinem Ansatz und seiner Arbeitsweise vertraut und kann ein bisschen aus dem Nähkästchen plaudern. Und da gibt es einiges, was Menschen, die weltverändernde Meditation für eine abwegige Idee halten, überraschen dürfte.

Was „Montagsmeditationen“ bietet

nils-klippstein-montagsmeditationenZunächst einmal zum Inhalt: Das Buch ist so gestaltet, dass es sowohl für den an Meditation interessierten Durchschnittsleser als auch für Leiter von Meditationsgruppen interessant ist. Einführende Kapitel vermitteln Basisinformationen über Meditation, über den Umgang mit Störungen oder sich hartnäckig aufdrängenden Gedanken, über die richtige Sitzhaltung, Raumgestaltung und vieles mehr – jede Menge Praxisnähe für ein gutes Gelingen der Meditationen. Hier und in der Gestaltung der geführten Meditationen wird Nils’ jahrzehntelange eigene Meditationserfahrung spürbar.

Herzstück und Clou des Buches sind jedoch die 22 Meditationstexte. Sie sind im Buch einerseits zum Vorlesen abgedruckt, und außerdem können sie als mp3-Datei über einen Downloadlink im Buch heruntergeladen werden, um sie selbst zu genießen. Die Texte sind so offen gehalten, dass sie für Atheisten und Agnostiker ebenso akzeptabel sind wie für religiös, spirituell oder esoterisch orientierte Zuhörer – sie akzeptieren jeden dort, wo er steht.

Montagsmeditationen für mehr Frieden und Bewusstheit

Das Buch entstand aus der von Nils 2014 ins Leben gerufenen, über eine Facebook-Gruppe vernetzten „Montagsmeditation“-Initiative, die jeden Montag eine virtuelle Gruppenmeditation veranstaltet – auch darüber erzählt er ein wenig in seinem Buch. Und damit kommen wir auf unsere Eingangsfrage zurück: Können Meditationen die Welt verändern?

Natürlich, so der Autor, denn die innere Erfahrung kann die Einstellung zur Welt, zu sich selbst verändern – und damit auch das praktische Handeln. Und was das betrifft, haben es die 22 geführten Meditationen in sich: Sie vermitteln – jeweils mit einer kurzen Einstimmung vorweg – innere Erfahrungen, die Denkprozesse anstoßen, neue Perspektiven aufzeigen, Verbundenheit und Einssein spürbar machen.

Die Botschaften sind einfach und wirkungsvoll: Was Menschen überall auf der Welt verbindet, ist bedeutsamer als das, was sie trennt. Offen und klar auf andere Menschen zuzugehen, ermutigt sie dazu, es ebenfalls zu tun. Sich selbst so zu akzeptieren, wie man ist, macht es erst möglich, auch andere so zu akzeptieren, wie sie sind. Und wir sollten selbst stets das in die Welt tragen, was wir in ihr finden möchten.

Können solche Meditationen die Welt verändern, für mehr Frieden und Akzeptanz sorgen? Natürlich, denn sie stellen eine ganz praktische Arbeit am Klima des Miteinanders dar, an der Art, wie wir uns selbst und andere sehen. Frieden ist zunächst erst einmal der Frieden mit sich selbst, mit Freunden, Kollegen, Nachbarn. Jeder, der das verwirklichen kann, leistet einen Beitrag dazu. Oder, wie Nils es mit einem Gandhi-Zitat zusammenfasst: „Sei die Veränderung, die du selbst in der Welt sehen möchtest.“
Nils Klippstein: Montagsmeditationen – 22 geführte Meditationen, die deine Welt verändern. Erhältlich als Kindle Edition (Link), PDF (Link) oder Taschenbuch (broschiert, 148 S.) (Link), Februar 2015

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